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Schadgräser wie Acker-Fuchsschwanz und Weidelgras breiten sich zunehmend aus. Vor allem auf Ackerflächen, wo einseitiger Einsatz von Herbiziden zu Resistenzen geführt hat. Betroffene Felder bleiben nur anbauwürdig, wenn andere Hebel in Bewegung gesetzt werden. Alternative Technologien sind nicht neu, aber in Vergessenheit geraten. Eine Versuchsserie zum Verfahren „Vorgezogenes Saatbett“ soll das Wissen aus der Vergangenheit zurückholen. Denn es gelang, ein Feld mit starkem Besatz an Acker-Fuchsschwanz über einen Zeitraum von vier Jahren zu sanieren. Ein sich daran anschließendes Projekt prüft aktuell, ob das Verfahren auch gegen Weidelgras zum Erfolg führt. Der Versuch wurde weiter ausgebaut: Landtechnik zur ultraflachen Bodenbearbeitung beseitigt das im „Vorgezogenen Saatbett“ aufgelaufene Weidelgras, ohne weitere Auflaufwellen auszulösen.

