Andreas Stahl

Institutsleitung / Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz

Julius Kühn-Institut (JKI) - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Zur Person

Dr. Andreas Stahl leitet seit Oktober 2020 das Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz am Julius Kühn-Institut in Quedlinburg und koordinierte mehrere Verbundprojekte. Er studierte an der Justus Liebig-Universität in Gießen Agrarwissenschaften und promovierte im Bereich Pflanzenzüchtung. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Analyse komplexer Merkmale wie der Wasser- und Stickstoffnutzungseffizienz von wichtigen Nutzpflanzen. Dazu gehören die Entdeckung einer nützlichen genetischen Vielfalt sowie die methodische Entwicklung und Anwendung digitaler Phänotypisierungskonzepte zur Bewertung von Merkmalsprofilen in Wechselwirkung mit Umwelt- und Managementfaktoren. Darüber hinaus ist die Initiierung und Einrichtung halbautomatischer Phänotypisierungsanlagen zur Beschreibung der Reaktion von Pflanzen auf abiotischen Stress in hoher Auflösung ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich.

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Gesunde Erbse, starke Ernte: Krankheitsresistenz als Schlüssel für heimische Proteinpflanzen
Pop-up Talk im Versuchsfeld

Gesunde Erbse, starke Ernte: Krankheitsresistenz als Schlüssel für heimische Proteinpflanzen

Donnerstag, 18. Juni 2026
12:30 - 12:50 | Europe/Berlin
Versuchsfeld | VF41

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Veranstaltung
Pop-up Talk im Versuchsfeld
Gesunde Erbse, starke Ernte: Krankheitsresistenz als Schlüssel für heimische Proteinpflanzen
Donnerstag, 18. Juni 2026
12:30 - 12:50 | Europe/Berlin
Pop-up Talk
Versuchsfeld | VF41
Deutsch

Gesunde Erbse, starke Ernte: Krankheitsresistenz als Schlüssel für heimische Proteinpflanzen

Vom Züchtungslabor bis zum Lebensmittel – DiP-DiPisum zeigt die digitale Transformation der heimischen Proteinproduktion

Die Erbse gilt als Kulturbotschafter der Zukunft – reich an Protein, gut für die Fruchtfolge, stickstoffbindend. Doch in der Praxis kämpft der Erbsenanbau mit einem hartnäckigen Problem: Krankheitsdruck durch Bodenpathogene (wie z.B. Fusarium) und Viren kostet Erträge und macht den Anbau für viele Betriebe unkalkulierbar.

Das Verbundprojekt DiP-DiPisum geht dieses Problem wissenschaftlich an. Das Julius Kühn-Institut (JKI) untersucht, wie Erbsen widerstandsfähiger gegenüber biotischem und abiotischem Stress werden – und was das konkret für den anbauenden Betrieb bedeutet. Im Talk werden aktuelle Ergebnisse aus der Resistenzforschung vorgestellt: Welche Krankheitsbilder sind im Erbsenanbau heute besonders relevant? Welche züchterischen Ansätze versprechen stabilere Erträge? Und wie lässt sich das in der Anbauplanung heute schon nutzen?

Anschaulich macht das der direkte Blick auf Wurzelproben aus dem Labor – Krankheitsbefall zum Anschauen. Ergänzt wird der Talk durch Anbauversuche auf der direkt angrenzenden Versuchsparzelle mit Sommer- und Wintererbsen.

Pflanzenbau
Sprecher*in (1)
Andreas Stahl
Institutsleitung / Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz, Julius Kühn-Institut (JKI) - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen