Marie Hoffmann
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DLG - Plaza Stage

Vernetzte Agrardatenräume in der Landwirtschaft – Bedeutung öffentlicher Agrardaten
Daten sind der Treibstoff einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft.
Um die Digitalisierung in der Landwirtschaft voranzutreiben, ist es notwendig, dass der Staat digitale Infrastruktur zur Schaffung eines vernetzten Agrardatenraums bereitstellt und einen förder- und fachrechtlichen Rahmen schafft, der Innovationen in der gesamten Agrarwirtschaft beschleunigt.
Für einen vernetzten ist es entscheidend, dass der Datenaustausch automatisiert funktioniert und ohne Medienbrüche nutzerspezifisch zugänglich gemacht wird. Hierbei sind die Prinzipien „Nutzerfreundlichkeit“, „einmalige Registrierung“ sowie „single point of entry“ umzusetzen. Dabei muss die Datensouveränität der landwirtschaftlichen Betriebe gewahrt bleiben. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei den öffentlichen Daten zu.
Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern entsprechend dieser Prinzipien die GeoBox-Infrastruktur aufgebaut und somit wesentliche Grundlagen für einen vernetzten Agrardatenraum geschaffen.
Mit der GeoBox-Infrastruktur werden öffentliche Daten und Informationen nutzerfreundlich und maschinenlesbar für die landwirtschaftlichen Betriebe bereitgestellt. So können diese Daten beispielsweise in Farmmanagementsystemen sowie in Antrags- und Dokumentationssystemen automatisiert verarbeitet werden.
Damit hebt die GeoBox-Infrastruktur das Potenzial der Digitalisierung zur Bürokratiebewältigung durch die Betriebe, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Förderung nachhaltiger Bewirtschaftung.

