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Vom Züchtungslabor bis zum Lebensmittel – DiP-DiPisum zeigt die digitale Transformation der heimischen Proteinproduktion
Die Erbse gilt als Kulturbotschafter der Zukunft – reich an Protein, gut für die Fruchtfolge, stickstoffbindend. Doch in der Praxis kämpft der Erbsenanbau mit einem hartnäckigen Problem: Krankheitsdruck durch Bodenpathogene (wie z.B. Fusarium) und Viren kostet Erträge und macht den Anbau für viele Betriebe unkalkulierbar.
Das Verbundprojekt DiP-DiPisum geht dieses Problem wissenschaftlich an. Das Julius Kühn-Institut (JKI) untersucht, wie Erbsen widerstandsfähiger gegenüber biotischem und abiotischem Stress werden – und was das konkret für den anbauenden Betrieb bedeutet. Im Talk werden aktuelle Ergebnisse aus der Resistenzforschung vorgestellt: Welche Krankheitsbilder sind im Erbsenanbau heute besonders relevant? Welche züchterischen Ansätze versprechen stabilere Erträge? Und wie lässt sich das in der Anbauplanung heute schon nutzen?
Anschaulich macht das der direkte Blick auf Wurzelproben aus dem Labor – Krankheitsbefall zum Anschauen. Ergänzt wird der Talk durch Anbauversuche auf der direkt angrenzenden Versuchsparzelle mit Sommer- und Wintererbsen.

