Staatssekretär
Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt
seit 19. September 2021
Staatssekretär Land- und Forstwirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft
seit 2000
Mitglied im Verwaltungsrat der Landesanstalt für Altlastenfreistellung
1. Januar 2004
Bildung des Landesverwaltungsamtes Halle, Abteilungsleiter Landwirtschaft und Umwelt
1. Oktober 2000
Wechsel zum Regierungspräsidium Halle als Abteilungsleiter Landwirtschaft und Umwelt
1996 – 2021
Leiter des Katastrophenstabes im Landesverwaltungsamt Halle und den Vorgängerbehörden
1. August 1991
Beginn der beruflichen Laufbahn als Regierungsrat in der Bezirksregierung Magdeburg (Dezernat Wasser, Abwasser, Abfall)
seit 1991
spezialisiert im Umwelt-, Land- und Forstwirtschaftsrecht
1990
Zweites juristische Staatsexamen in Trier
1987 – 1990
Rechtsreferendar im Bezirk des OLG Koblenz
1987
Erstes juristische Staatsexamen in Trier
1980 – 1981
Bundeswehr
1980
Abitur im Staatlichen Max-Planck-Gymnasium Trier
Datum

Daten sind der Treibstoff einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft.
Um die Digitalisierung in der Landwirtschaft voranzutreiben, ist es notwendig, dass der Staat digitale Infrastruktur zur Schaffung eines vernetzten Agrardatenraums bereitstellt und einen förder- und fachrechtlichen Rahmen schafft, der Innovationen in der gesamten Agrarwirtschaft beschleunigt.
Für einen vernetzten ist es entscheidend, dass der Datenaustausch automatisiert funktioniert und ohne Medienbrüche nutzerspezifisch zugänglich gemacht wird. Hierbei sind die Prinzipien „Nutzerfreundlichkeit“, „einmalige Registrierung“ sowie „single point of entry“ umzusetzen. Dabei muss die Datensouveränität der landwirtschaftlichen Betriebe gewahrt bleiben. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei den öffentlichen Daten zu.
Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern entsprechend dieser Prinzipien die GeoBox-Infrastruktur aufgebaut und somit wesentliche Grundlagen für einen vernetzten Agrardatenraum geschaffen.
Mit der GeoBox-Infrastruktur werden öffentliche Daten und Informationen nutzerfreundlich und maschinenlesbar für die landwirtschaftlichen Betriebe bereitgestellt. So können diese Daten beispielsweise in Farmmanagementsystemen sowie in Antrags- und Dokumentationssystemen automatisiert verarbeitet werden.
Damit hebt die GeoBox-Infrastruktur das Potenzial der Digitalisierung zur Bürokratiebewältigung durch die Betriebe, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Förderung nachhaltiger Bewirtschaftung.